Wer sind wir in der heutigen Gesellschaft? Sind wir die freien Menschen mit eigener Meinung und eigenen Entscheidungen oder lassen wir uns letztlich doch von der Masse leiten und beeinflussen und sind schlicht und einfach zu Normopathen geworden?

Der Prozeß beginnt ja schon sehr früh und noch bevor ein Erdenbürger auf der Welt ist grübeln die Eltern über den “passenden” Namen. Der (teilweise absurden) Kreativität wird nur in bestimmten Fällen Einhalt geboten doch meist bleibt es bei den gängigen Namen – ganz unter dem Motte: was werden denn die Nachbarn sagen 😉

Spätestens in der Schule wird jeder Induvidualität der Garaus gemacht und die perfektionierte Verblödung und Anpassung an “normgerechte Verhaltensweisen” nimmt ihren Lauf wovon lediglich eine Handvoll Schulen mit ihren glücklichen Schülern und Schülerinnnen samt Lehrpersonal ausgenommen sind.

Das kleine Menschlein wächst zu einem optisch großen Menschen heran doch innerlich bleibt es das weinerliche Kind, dem alles verboten wird und dessen Entwicklung mit bestem Wissen und Gewissen unterbunden wird. Die (weitreichenden) Folgen kommen meist erst später.

Anpassung und nur nicht auffallen. Viele wehren sich zwar gegen (Schul-) Uniformen und einheitliches Aussehen (die Modewelt und viele Wirtschaftszweige sind davon begeistert) doch letztlich folgen sie doch der Mehrheit und der Norm. Der Vergleich mag hinken und sich nicht schlüssig mit der Definition “Normopathen” decken, doch als Beispiel für die Absurdität langt es allemal.

Der Renomierte deutsche Psychiater, Psychoanalytiker und Autor Dr. Hans-Joachim Maaz spricht in seinem Interview über die Problematik der Normaopathen und den sich daraus entstehenden Herausforderungen.

Sein Aktuelles Buch: Das falsche Leben: Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft

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