Die Steigerung der Kosten für Psychopharmaka übertrifft die aller pharmazeutischen Produkte deutlich …. who cares?
Eine US-Studie an kanpp 26.000 Menschen belegt, dass Nebenwirkungen von Medikamenten auch Depressionen hervorrufen können ….. Das wirft folgende Frage auf: Werden wir alle systematisch vergiftet??

Ohne Medikamente geht es oft einfach nicht – Ärzte verschreiben Millionen von Tabletten, Kapseln und ähnliches jedes Jahr. Neben der Belastung für den Körper hat dies auch Auswirkungen auf unsere Umwelt – über die Nahrungsmittelkette gelangen die Schadstoffe letztlich jedoch wieder zurück zu uns …..

Die Pro-Kopf-Ausgaben in Deutschland für Arzneimittel lagen 2012 bei 561 Euro. Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel beliefen sich 2012 auf rund 27,71 Milliarden Euro. (Quelle Statistik Portal Deutschland).

Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigt für Österreich folgende Zahlen.
Insgesamt waren 2014 in Österreich 13.462 Humanarzneimittel zugelassen (1999: 10.495).
Davon waren 5.693 Präparate rezeptfrei sowie 7.769 Präparate rezeptpflichtig erhältlich (Österr. Apothekenkammer 2015, Umweltbundesamt 1999). Neben den Humanarzneimitteln waren in Österreich 1.305 Veterinärarzneimittel zugelassen (Österr. Apothekenkammer 2015).

Beinahe jedes dritte geschluckte Medikament (30 Prozent) in Österreich ist ein Schmerzmittel, gefolgt von Antidiabetika mit mehr als 18 Prozent und Psychopharmaka mit knapp 14 Prozent. Insgesamt verbrauchten die Österreicher im Jahr 2014 mehr als 805 Tonnen Medikamente (Quelle: Umweltbundesamt).
Besonders häufig erfolgt der Nachweis für  jod-haltige Kontrastmittel, Lipidsenker, Beta-Blocker und synthetische Hormone sowie für die Arzneimittelwirkstoffe Carbamazepin (Antiepileptikum), Diclofenac (Analgetikum) und Sulfamethoxazol (Antibiotikum) (UBA 2014a).

Wörtlich heißt es im Bericht:
Diverse Laborstudien, Freilanduntersuchungen bzw. direkt in der Umwelt nachgewiesene Effekte von Arzneimittelwirkstoffen beschreiben u. a. den Zusammenbruch von Geierpopulationen in Indien und die Schädigung der inneren Organe bei Forellen durch Diclofenac, die Hemmung der Fortpflanzung bei Fischen durch Ethinylestradiol, die Wachstumshemmung bei Fischen und die Störung der Vermehrung bei Flohkrebsen durch Propanolol, die Keimhemmung bei Haferpflanzen durch Sulfamethoxazol oder Veränderungen in Bodenbakteriengemeinschaften durch Sulfadiazin, um nur einige Auswirkungen zu nennen (UBA 2014a)…..

Jetzt haben wir auf der einen Seite eine immer größer werdende Zahl von Medikamentenverschreibungen und auf der anderen Seite auch immer mehr Rückstände in der Nahrung und im Wasser (auch Mikroplastik)  – das alles hat Auswirkungen! Wer sagt und die Wahrheit? Die Pharmaindustrie definitiv nicht – die EU nicht – keiner!

Gängige Medikamente können Depression hervorrufen.

Die amerikanische Studie eröffnet auch neue Überlegungen. Was, wenn wir über viele Jahre hinweg immer mit Medikamenten vollgestopft werden? Wenn wir über die Nahrungsmittelkette ständig Wirkstoffe aufnehmen? Nicht nur Mikroplastik macht uns irgend wann zu schaffen, sondern auch die Medikamente, die wir unbewusst “verabreicht” bekommen. Insgesamt wurden laut Bericht des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) im Jahr 2011 rund 1.734 Tonnen Antibiotika von der pharmazeutischen Industrie an Veterinäre geliefert. (Quelle ärzteblatt.de 2012).
Ergänzung: Artikel in Fokus online
Liste der kritischen Medikamente – New York Times Bericht

Die Zusammenhänge benötigen den Blick von oben – sehr weit oben – um die globalen Auswirkungen zu erkennen oder zumindest erahnen zu können. Wenn die größten Pflanzenschutzmittelhersteller und die Arzneimittelindustrie in einem Boot sitzen können sie beides kontrollieren und sind Heil, Pest und Cholera zugleich. (Inverkehrbringung von Pflanzenschutzmittel 2012 – 3.564.200 kg in Österreich). Siehe auch Pestizidmonitoringbericht.

Die Spirale dreht sich schon und wie heißt es so schön:

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann

Wird hier etwas ein wenig schön geredet? Wenn es für Tiere problematisch ist – dann wohl auch für den Menschen, oder??

Zum Thema Mikroplastik findet sich natürlich auch sehr viel – ein Beispiel:

Teilen und auch andere informieren! Mitmachen und das Projekt unterstützen.