FOMO = the fear of missing out – die Angst etwas zu verpassen

Die Generation “Selfie” ist jene Generation, die nach 1995 zur Welt gekommen ist. Ständig online und ständig am Tippen. Ja nichts verpassen, was sich auf allen Social Media Kanälen abspielt.
Sich ständig in sozialen Netzwerken aufzuhalten steigt das Gefühl der Einsamkeit. Eine “Facebook-Depression” – ein Begriff, der sich in den USA bereits etabliert hat – soll und wird die Generation Z ereilen.

In einer Studie aus dem Jahr 2018 mit 500.000 Teilnehmern befragte man die junge Generation zu ihrem sozialen Miteinander, dem Ausmaß des Medienkonsums und ihrem psychischen Befinden. Bei weiblichen Teenagern zeigte sich ein höherer Hang zu depressiven Verstimmungen, der vermutlich auch mit der gefakten Perfektion der “anderen” etwas zu tun hat.

Influencer erleiden Burn-out und Depression …. kein Wunder, bei dem “Druck”. Nach Angaben des Bundesverband Influencer Marketing (BVIM) steht die Branche kurz davor beim Branchenumsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Milliardengrenze zu überschreiten. Schätzungsweise verdienen im deutschsprachigen Raum bis zu 165.000 Menschen mit Instagram, Blogs oder YouTube-Videos Geld. 24 Stunden am Tag präsent und verfügbar sein zu müssen, mache nicht nur Stress, sondern berge auch eine nicht unerhebliche Suchtgefahr in sich. Das Feedback unter einem Instagram-Bild oder einem Kommentar auf Facebook kann süchtig machen. Über den Depression erkennenden Algorithmus von zb. Facebook wurde ja schon mehrfach in den Medien berichtet. Digital Health ist nur ein Schlagwort in diesem Zusammenhang.

Wir leben jedoch nicht online – wir leben real. Wir leben in einem sozialen Gefüge außer wir trennen uns bewusst davon. Wer nur mehr online lebt verliert den Bezug zur Realität und zum richtigen Leben.

Denkt einmal darüber nach – wie viel Realität widerspiegelt Facebook und Co wirklich??

Social Media und Depression

Wenn Facebook dein Leben zur Hölle macht

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